Ein Schneesturm zwingt Maren und Jens in eine Berghütte und ein vergessenes Gästebuch zwingt sie, sich zu erinnern, wer sie einmal füreinander waren.
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Über diese Episode
Ein Schneesturm. Eine Berghütte. Ein vergessenes Versprechen.
Maren und Jens übernachten notgedrungen in einer eingeschneiten Berghütte auf 1800 Metern. 26 Jahre Ehe liegen hinter ihnen, sechs Jahre seit seiner Affäre, sechs Jahre funktionierender Waffenstillstand. Dann findet Maren im verstaubten Gästebuch einen Eintrag vom August 2001: in ihrer eigenen Handschrift. Sie waren schon einmal hier, in ihrem ersten gemeinsamen Sommer, und haben es beide vergessen.
Die junge Maren hat einen Brief an ihr zukünftiges Ich geschrieben, voller Liebe und Hoffnung. Darunter steht Jens' einziger Satz: "Ich hoffe, ich werde ihr nie wehtun." Er hat mit dreißig bereits gewusst, wozu er fähig sein würde. Und er hat es trotzdem getan. Die Schuld wird dadurch nicht kleiner, sondern unerträglich größer, weil sie kein Ausrutscher war, sondern ein vorhergesehener Verrat.
Ein Kammerspiel über die Frage, ob eine Ehe überleben kann, wenn die Wahrheit schlimmer ist als das Schweigen. Ein deutsches Audio-Drama über Schuld, Erinnerung und die Versprechen, die wir nicht halten konnten.
Laufzeit: ca. 29 Minuten
Mit:
Erzähler
Maren (Lehrerin, 52 Jahre)
Jens (Architekt, 54 Jahre)
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