Vierzig Meter
Kammerspiel 17 Min.

Vierzig Meter

Drei Fremde, gefangen in einem Aufzug im vierzigsten Stock eines Frankfurter Hochhauses. Draußen tobt ein Gewitter, drinnen bröckelt die Fassade und ein demenzkranker Professor erkennt in seinem Mitgefangenen den Mann, der vor dreißig Jahren sein Leben zerstörte.

0:00 0:00

Über diese Episode

Ein Aufzug bleibt stehen. Vierzig Stockwerke über Frankfurt. Drei Fremde, gefangen zwischen Stahl und Spiegel. Draußen das Gewitter, drinnen die Stille. Martin, der Architekt, der Höhe liebt und Enge fürchtet. Paula, schwanger und voller Panik. Edmund, ein Professor, dessen Erinnerungen kommen und gehen wie Wellen. Was als technische Panne beginnt, wird zum psychologischen Kammerspiel: In den spiegelnden Wänden des Aufzugs erkennt Edmund plötzlich ein Gesicht aus seiner Vergangenheit. Den Mann, der vor dreißig Jahren alles zerstörte. Dieses deutsche Kurzhörspiel entfaltet eine beklemmende Atmosphäre, in der drei Leben aufeinanderprallen, die längst miteinander verwoben waren. Zwischen fluoreszierendem Licht und der Dunkelheit eines Unwetters wird klar: Manche Geschichten lassen sich nicht in vierzig Stockwerken begraben. Ein intensives Audio-Drama über Schuld, Erinnerung und die Unmöglichkeit des Vergessens. Laufzeit: ca. 17 Minuten Mit: Erzähler Martin (Architekt, höhenfanatisch und klaustrophobisch) Paula (schwangere Controllerin mit Flugangst) Edmund (demenzkranker Professor für Ethik)
Kurzhörspiel Hörspiel Audio-Drama Kammerspiel psychologisches Drama Thriller Aufzug Frankfurt Schuld Erinnerung deutsch