In einem leeren Hamburger Theater liest ein Schriftsteller aus seinem unveröffentlichten Roman über eine gescheiterte Ehe. Dann tritt seine Exfrau auf die Bühne, das Manuskript in der Hand, jede Seite voller Korrekturen in roter Tinte.
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Über diese Episode
Ein leeres Theater in Hamburg. Auf der Bühne ein Mann, ein Manuskript, ein Stuhl. Wolfram liest aus seinem Roman über eine gescheiterte Ehe. Dann eine Stimme aus dem Dunkel: 'Das stimmt nicht. So war es nicht.'
Hanna, seine Exfrau, tritt ins Geisterlicht. Sie hat das Manuskript gelesen. Dreihundertzwölf Seiten über ihre Ehe, voller Korrekturen in roter Tinte. Jede Passage wird zum Streitfeld. Er liest vor, sie widerspricht, er verteidigt seine Version, sie zerlegt sie.
Bis Wolfram die Schlüsselszene erreicht. Den Moment, der alles zerstörte. Den Satz, der zwischen ihnen stand. Und Hanna sagt etwas, das ihm den Boden unter den Füßen wegzieht.
Kurzhörspiel | Drama | ca. 26 Minuten
Zwei Versionen einer Ehe. Ein Manuskript voller Korrekturen. Die Frage, wem die Vergangenheit gehört.
Mit: Wolfram, Hanna
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