Im Nachtzug von Wien nach Zürich teilt eine Investigativjournalistin das Abteil mit einem pensionierten Chirurgen. Als der Zug im Tunnel zum Stehen kommt, beginnt ein Geständnis oder eine perfekt inszenierte Falle.
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Über diese Episode
Ein Nachtzug zwischen Wien und Zürich. Schwere Vorhänge. Gedämpftes Licht. Und zwei Menschen, die sich vielleicht nicht zufällig begegnen.
Leila, Investigativjournalistin, recherchiert seit Monaten über einen Organhandelskandal an einer renommierten Wiener Klinik. Ihr Gegenüber im eleganten Abteil erster Klasse: Viktor, pensionierter Chirurg eben jener Klinik, auf dem Weg in die Schweiz. Als der Zug im Arlbergtunnel zum Stehen kommt und die Mobilfunkverbindung abbricht, beginnt Viktor zu reden. Über Operationen, die nie in Akten auftauchten. Über Patienten, die bar bezahlten. Über eine Liste mit Namen in seinem Koffer.
Doch ist seine Beichte aufrichtig? Oder lockt er Leila in eine perfekt inszenierte Falle?
Ein atmosphärisches Kammerspiel über Schuld, Manipulation und die Frage, wem man im Dunkeln trauen kann. Dieses deutsche Audio-Drama entwickelt seine Spannung aus dem Zusammenspiel zweier Stimmen in einem geschlossenen Raum, während draußen die Nacht vorbeizieht und die Zeit davonläuft.
Ein Kurzhörspiel für alle, die psychologische Spannung und unausweichliche Konfrontationen lieben.
Dauer: ca. 19 Minuten
Mit:
Erzähler
Viktor (pensionierter Chirurg)
Leila (Investigativjournalistin)