Eine experimentelle Schlafstudie wird zum Alptraum, als ein Proband in einer Nacht erwacht, die vor fünfzehn Jahren hätte enden sollen der Nacht, in der sein Bruder verschwand.
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Über diese Episode
Um 3:33 Uhr wacht Jannik auf. Aber nicht im Schlaflabor der Charité. Er liegt in seinem Kinderzimmer. In dem Haus, das vor fünfzehn Jahren abgerissen wurde. In der Nacht, in der sein Bruder verschwand.
Dieses deutsche Kurzhörspiel entführt in die Tiefen einer experimentellen Schlafstudie, die zur psychologischen Zerreißprobe wird. Tief unter der Berliner Charité, in einem Bunker, der als Schlaflabor dient, verliert Jannik Brauer den Halt zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Dr. Hanna Roth kann ihn über die Elektroden noch hören, doch sie kann ihn nicht erreichen. Während Jannik durch sein verschwundenes Elternhaus irrt, wird klar: Manche Nächte enden nie.
"Drei Uhr Dreiunddreißig" ist ein atmosphärisches Audio-Drama über Erinnerung, Schuld und die Frage, ob wir wirklich kontrollieren, wann wir aufwachen. Ein Thriller-Hörspiel, das die Grenzen zwischen Schlaf und Wachsein, zwischen damals und heute verwischt. In nur neun Minuten entspinnt sich ein Alptraum, der unter die Haut geht.
Sprecher und Rollen:
Dr. Hanna Roth (Schlafforscherin)
Jannik Brauer (Proband mit chronischer Insomnie)
Erzähler
Die Stimme